Montag, 30. September 2013

Tag 22 - 28: Uni-Kram - Montmartre - Saint Germain

Wieder eine Woche in Paris ist vergangen. Die Zeit verrennt so schnell, ich bekomme mittlerweile schon Panikattacken wenn man mir sagt, dass wir schon bald ein Monat hier sind. Wahnsinn. Nun was ist so passiert? Eigentlich recht wenig muss ich sagen. Der Uni-Alltag ist leider sehr unspektakulär weshalb es darüber auch nicht allzu viel zu erzählen gibt. Nur so viel: Am Mittwoch hab ich meine erste Präsentation an der EBS hinter mich gebracht. Im Rahmen des fetten Business-Projects, dass sich das ganze Semester über hinziehen wird, sollten wir den letzten Stand des Projektes, das schon im Sommer begonnen hatte und wo ich praktisch neu dazu gestoßen bin, noch einmal präsentieren. Fragt mich nicht, was das für einen Sinn hat. Jedenfalls stand ich da und musste einen Teil einer Arbeit präsentieren, die meine Gruppe in den vergangenen Monaten gemacht hatte. War aber ganz okay, da ich einen leichten Part erhielt. In dem Projekt geht es nämlich um die Expansion der französischen Schuhmarke FaGuo nach Berlin. Und da komme ich ins Spiel. Ich sollte also den Markt Berlin vorstellen, mit all seinen Vor-und Nachteilen. Soweit so gut. Der Lektor lobte uns am Ende mit den Worten "it was excellent" und meine Leistung wurde sogar mit einem "very good" belohnt. So viel positives Feedback bin ich gar nicht gewohnt, aber soll mir recht sein. Ich bin nun jedenfalls auf die nächsten Schritte gespannt, vor allem weil meine Gruppenmitglieder so gütig waren und mir die Marketing-Aufgaben zugeteilt haben - yeah! Was ich von dem ganzen Projekt allerdings halten soll weiß ich immer noch nicht so ganz. Da wir tatsächlich in Kontakt mit der französischen Firma stehen und die auch tatsächlich expandieren wollen, ist das Ganze wohl nicht nur ein Fallbeispiel sondern real. Meine Gruppenkameraden sprechen deshalb schon von Treffen mit den CEOs und einem möglichen Flug nach Berlin. Ich bin da eher realistisch und für jeglichen Umstand offen. Aber ja, gegen Berlin hätte ich natürlich nichts einzuwenden.
Morgen steht dann die nächste Präsentation auf dem Plan - eine Fallstudie über Abercrombie & Fitch und ihre Expansion in asiatische Märkte. Bin gespannt wie es läuft, ich habe meinen Teil besten Gewissens erledigt, meine beiden anderen Mitstreiter sehen das wohl nicht ganz so eng. Denn eine fertige Präsi hab ich bis jetzt nicht gesehen... Freizeittechnisch hat sich am Wochenende dann jedenfalls aber wieder mehr getan. Gestern machten wir eine Tour durch Montmartre (übrigens einer meiner absoluten Hotspots hier!), mit darauffolgendem obligatorischen Pre-Party-Trinken in unsrer Wohnung bevor's ab in den Club ging. Doch wir wollten nicht in irgendeinen Club, wir wollten gerne in der Oper feiern. Geile Location und gratis Eintritt bis Mitternacht, dachten wir. Leider taten das auch viele andere und so kam man, ohne auf irgendeiner Liste (?) zu stehen leider nicht mehr rein. Schade vor allem deshalb, weil der Club nur in den Sommermonaten geöffnet hat und der Sommer mit Ende September leider Gottes und auch wenn ich es nicht gerne sage, aus und vorbei ist. Danach verschlug es uns in einen Elektroschuppen namens Showcase - für meinen Geschmack etwas zu viel Elektro und zu wenig normale, nicht im Delirium befindliche Menschen. Mein hartes Urteil liegt aber vielleicht auch an der Tatsache, dass durch das Warten/Plan ändern/Metro fahren etc. mein Promillestand derartig gesunken ist, dass ich im Club dann schließlich wieder so gut wie komplett nüchtern war. Schade eigentlich. Dafür gab's heute dann aber wenigstens keinen Hangover und anstelle dessen ein ausgedehntes Frühstück, jawohl! Gegen 16 Uhr machten Laura und ich uns dann auf den Weg nach Saint Germain - ein nettes Viertel im 6. arrondissement. Davon gibt's eigentlich nicht allzu viel zu erzählen außer, dass ich nun widerlegen kann, dass Makronen nicht schmecken. Tun sie doch! Man muss sie nur im richtigen Laden kaufen, etwa bei Ladurree oder Gerard Mulot. Da sind die kleinen bunten Dinger plötzlich richtig lecker, leider aber auch nicht ganz günstig, aber das ist sowieso nichts hier. Ah und Stichwort günstig: Laura und ich haben heute das Unmögliche vollbracht. Wir waren günstig UND gut essen - in Paris! Das Restaurant war ebenfalls in Saint Germain und bot drei Gänge französischer Küche um 12,90. Voll okay, wenn man die "normale" Preisklasse hier kennt. Vom Salat bis zu den Nudeln mit Roquefort- Käsesauce und der warmen Tarte aux pommes war alles äußerst lecker. Ich sag' ja ich werde dick und arm hier. Verdammt. Jedenfalls sollte ich jetzt aufhören vom Essen zu schwärmen, ich krieg schon wieder Hunger. Deswegen lass ich jetzt lieber wieder ein paar Bilder folgen.






Montag, 23. September 2013

Tag 20 + 21: Take me to Versailles

Ratet mal wo ich heute war. Ja genau, Versailles stand auf dem Plan! Würde ich jetzt als normaler Tourist nicht unbedingt anschauen weil zeitaufwändig, aber wenn man ohnehin schon mal länger da ist, sollte man es zumindest einmal gesehen haben! Nach einer etwas durchzechten Partynacht läutete mich der Wecker heute also um punkt 10 Uhr morgens unsanft aus dem restalkoholisierten Tiefschlaf. Eineinhalb Stunden später befanden wir uns bereits im Zug, der am Wochenende übrigens gratis bis nach Versailles für Monatskarten-Besitzer fährt. Dort angekommen erwartete uns mal eine nicht enden wollende Schlange an Menschen, die den selben Plan hatten wie wir: Nämlich ins Schloss zu kommen. Da der Eintritt für unter 26-Jährige gratis ist, dachten wir, dass wir vielleicht einfach durchgehen könnten... Falsch gedacht, anstehen war angesagt. Und das eine satte Stunde lang. Das Schloss Versailles selber ist natürlich architektonisch gesehen ein Wahnsinn, die verzierten Fassaden, die prunkvolle Gestaltung - richtig toll. Was Innenausstattung angeht hat es hald nicht sehr viel zu bieten außer viele Gemälde, Kronleuchter etc. Grad in den Schlafgemächern der adeligen Herrschaften gab es Einrichtung wie Betten zu sehen. Etwas enttäuscht war ich darüber hinaus vom Spiegelkabinett. Hatte mir irgendwie mehr darunter vorgestellt als es dann wirklich war. Aber wie gesagt, als Gesamtwerk betrachtet ist Versailles sicher ein sehenswertes Reiseziel. Und wenn man gern viele Menschen um sich rum hat. Denn Touristen und daraus resultierendes Gedrängel gehören zu einem Ausflug nach Versailles leider genauso dazu. Doch es gibt sicherlich noch viel mehr Tolles zu sehen als ich euch hier berichte, allerdings wollten wir nicht unbedingt dafür bezahlen und entschieden uns deshalb nur für das Standardprogramm. Studenten hald. 
Im Anschluss erkundeten wir jedenfalls noch den großen "Jardin", der um das Schloss herum liegt. Wobei ja der Ausdruck "jardin" (Garten) eigentlich gar nicht passend ist - denn von der Größenordnung war das kein Garten mehr sondern viel mehr ein halber Urwald. So kam es dann auch, dass wir gefühlte zehn Stunden durch die verschiedenen Winkel des Irrgartens, wie ich ihn irgendwann nannte, huschten. Da gerade die Springbrunnen eingeschalten waren, konnte man natürlich alle in ihrer vollen Pracht bewundern, was zwar sehr nett anzuschauen, aber auch richtig anstrengend war. Eine Pause am Rasen konnte man sich übrigens auch nicht gönnen, sonst wurde man gleich (besonders charmant!) per Trillerpfeiffe von den Wächtern ermahnt. Nach einer Zeit waren wir dann alle auch hundemüde und fertig vom vielen Laufen und traten so die Heimreise an. Daheim stand noch ein ordentlicher Wohnungsputz auf dem Programm - wurde auch höchste Zeit. Und morgen früh geht's dann wieder ab auf die Uni. So vergehen eben die Tage, mal läuft sie schneller, dann wieder langsamer, die liebe Zeit. Fakt ist aber, dass ich sie in jedem Fall genieße.


Samstag, 21. September 2013

EDIT! Tag 17: SEEEED!

Da hätte ich doch glatt fast vergessen, euch vom unglaublich geilen Seeed-Konzert zu berichten. Der Mittwoch war nach dem Französisch-Debakel nicht ganz für'n Arsch, da ich mich dazu aufraffen konnte, am Abend mit ein paar anderen Internationals von Laura zum Konzert zu fahren. Seeed sind in Frankreich anscheinend noch nicht so bekannt, erklärt wohl auch warum ich eine Karte um geile 20 Euro erwerben konnte. Die Location war sehr klein und wir schafften es ohne Probleme in die zweite Reihe, so nah vor der Bühne wie man bei uns daheim wohl nie kommen würde. Die Show war der hammer, Sound und Tanzeinlagen einfach grenzgenial. Hier ein paar Impressionen. PS: Wir ergatterten Setlist und ein vollgeschwitztes Handtuch, wie am letzten Bild zu erkennen ist :)








Tag 14 - 19: "The Frenchies"

Huch, eine ganze Woche ist schon vergangen und ihr fragt euch sicher schon alle, wie der Uni-Alltag so ist?... Nicht? Na gut ich erzähl es trotzdem! :D Also die Uni an sich ist sehr sehr klein, nicht zu vergleichen mit einem österreichischen Campus wie ich finde. Es gibt drei verschiedene Standorte: Den Murat-Campus, den danebenliegenden Exelmans-Campus und schließlich den Campus Boulogne, der zwei Busstationen vom Murat/Exelmans-Campus entfernt liegt. Als ich am Montag meinen ersten Uni-Tag hatte war ich komischerweise gar nicht so schlimm nervös. In der Früh stand "advanced french" am Plan, wobei ich bis jetzt nicht sicher bin, ob ich für "advanced" wirklich geeignet bin. Die teilnehmenden Studies waren logischerweise ebenfalls Internationals, alle aus dem Bachelor-Programm und zu 90 Prozent Spanierinnen. Aber gut, die jungen Mädels sind wenigstens kommunikativ, wodurch ich in der Pause keinerlei Probleme hatte ins Gespräch zu kommen. Meine Mittagspause verbrachte ich dann mit einem türkischen Mädel, das ebenfalls den French-Kurs belegt und auch erst um 14 Uhr wieder Unterricht hatte. Nach einem gepflegten Sandwich und ein paar Runden durch die umliegenden Gassen (ohne uns zu verlaufen!) war es dann auch schon fast soweit und ich begab mich in den Raum "Londres" (ja die Zimmer sind hier nach Städten benannt und nein, einen Raum "Vienne" gibt es leider nicht... tzzz). Die ersten meiner zukünftigen französischen Mitstudenten waren schon da. Von meinen Beobachtungen her, heben sich die meisten aber kaum von den österreichischen Studenten ab. Von den Erzählungen her, war ich auf stark parfümierte, high-heels tragende Prada-Models mit kompletter Apple-Ausstattung eingestellt. War aber nicht ganz so. Gut, die ein oder andere sah man schon in Stöckelschuhen und mit toupierten Haaren, zählt aber meiner Meinung nach zur Ausnahme, zum Glück. Ich betrat also die Klasse und platzierte mich mal in die zweite Reihe. Als der Unterricht fast pünktlich kurz nach 14 Uhr begann musste ich mich gar nicht groß vorstellen, denn das übernahm der Lektor freundlicherweise für mich. "I heard there is an international student in our class from Austria." Einmal kurz aufzeigen, nett lächeln und sich dann von circa 40 Augenpaaren mustern lassen, sowas liebe ich. Aber naja, erleichterte mir jedenfalls jedem einzeln zu erklären wer ich bin, woher ich komme und so weiter und sofort. Die Stunde hielt der Vortragende glücklicherweise auf englisch ab, ist nicht immer selbstverständlich, wie ich in dieser Woche noch lernen sollte, aber dazu komme ich noch. Er erzählte jedenfalls ein bisschen bla bla von den Zielen dieses Kurses (strategisches, internationales Marketing btw.) und sprach dann von Gruppenarbeiten in Vierer-Teams. Sofort machte sich dezente Nervosität breit, auch weil an diesem Kurs zwei Gruppen teilnahmen, die "normalen" Studenten und die berufsbegleitenden. Wir sollten uns nur Leute aus der gleichen Gruppe suchen, wodurch schon mal Verwirrung herrschte weil ich ja keine Ahnung hatte, wer was macht. Nun ja, jedenfalls wurde ich dann sogleich auch mal für ein Business Project einer Gruppe zugewiesen (wird vom gleichen Lektor betreut). Dieses fette Projekt soll das ganze Semester über dauern, wobei ich am Anfang nur Bahnhof verstand. Vor allem auch deshalb weil das Projekt schon letzten Sommer angefangen hatte und ich als Neue praktisch zu meiner Gruppe dazu stoße... Verwirrung pur! Jetzt ist aber alles einigermaßen klar und auch mein Team ist ganz nett. Es besteht aus zwei Burschen und zwei Mädels, machen allesamt einen ganz lieben Eindruck, allerdings bemerkte ich auch schon erste Sticheleien bzgl. ungerechter Arbeitsaufteilung aufgrund weniger motivierter Mitglieder aber gut, mal sehen. Einer meiner sogenannten Team-Kollegen spricht sogar ein bisschen deutsch, finde ich sehr witzig, wenn man bedenkt, dass viele französische Studenten nicht einmal gut englisch sprechen können, was eigentlich traurig ist, wenn man wiederum bedenkt, dass wir hier "International business" studieren aber wundern tut mich hier eh nichts mehr. Dienstag stand dann also International Business Entrepreneurship am Plan. Auch hier war der Vortragende sehr nett und sprach ein sehr schönes, verständliches Englisch. Gut, das Fach könnte interessanter sein, aber ich studiere hier nun mal etwas ganz anderes als daheim, da muss ich wohl durch. Auch in diesem Fach sollten wir Gruppen bilden, war aber kein Problem weil mich die Burschen vom Business Project kurzerhand fragten ob ich bei ihnen mitmachen will. Yippie! Wir sollen Business Cases durchlesen und diskutieren und einen davon müssen wir auch präsentieren, ich freu mich jetzt schon - nicht! Aber wenigstens nicht alleine. Am Mittwoch musste ich dann allerdings das krasse Gegenteil zu den ersten beiden Kursen kennen lernen. Financements bancieres stand am Stundenplan und damit auch der äußerst unsympathische und sich selbst wohl irrsinnig cool findende Monsieur Franses, der gleich mal auf französisch loslegte. Ich ließ ihn sich in "seiner Sprache" vorstellen, dann fragte ich höflichst (auf englisch!) ob er eventuell den Unterricht dann auf englisch halten könnte, da ich ein International student bin und nicht so gut französisch spreche. Die Antwort kam prompt (auf französisch wohlgemerkt) und traf mich wie ein Schlag ins Gesicht. Irgendwas von die Folien (die er übrigens im Lauf der Einheit nicht mal zeigte) seien schon auf französisch und es gäbe ja ein Wörterbuch. Das sagte er aber auf eine Art und Weise, dass sogar ein Blinder mit Krückstock mitbekommen würde, dass er mich beinhart verarscht! Und noch obendrein: Gelächter meiner netten Mitstudenten. Ob dieser grenzenlosen Frechheit war ich so dermaßen perplex, dass mir nichts darauf einfiel, außer ein Kopfschütteln. Der Kurs war auf englisch vorgesehen. Er hat sich daran zu halten und braucht mich nicht vor der ganzen Klasse bloßstellen, hallo? Aber gut, es ging munter weiter. Auf französisch natürlich. Hin und wieder gebrauchte er englische Wörter wie "deal" wodurch gleich ein Seitenhieb auf meine unglaublich freche Forderung erfolgte. Ich signalisierte ihm Blicke, die jemanden umbringen hätten können, taten sie aber leider nicht. Mein deutschsprechender Mitstudent saß still neben mir, vermutlich sah man mir schon aus hundert Metern Entfernung an, wie stinksauer ich war. Als wir Pause hatten war ich heilfroh, sprang auf und ging schnurstracks ins International Office. Ich erzählte der Zuständigen alles (leider nicht ganz ohne ein paar Tränen zu vergießen, ich hasse es wenn ich mich emotional nicht zurückhalten kann) und ließ den Kurs sofort streichen. Ich hatte ohnehin zwei ECTS zu viel. Die zweite Hälfte des Kurses besuchte ich dann gar nicht mehr, wozu auch. Was für ein Idiot. Die Betreuerin vom International Office machte den Vortragenden dann übrigens zur Schnecke und fragte ihn was das sollte. Daraufhin wollte er sich persönlich entschuldigen. Er meinte er habe nicht gewusst, dass ich ein International bin. Wenn ich ihn schon auf englisch anrede, jaja, ist klar. Später erfuhr ich dann, dass der Gute kein Wort englisch spricht. Vermutlich war das also seine Art Schwäche zu überspielen, indem er andere verarscht. Traurig, ich kann's nur nochmals sagen: Wir studieren "international business". Wird ohne englisch vermutlich schwer, aber bitte. Mittwoch war jedenfalls der absolute Tiefpunkt erreicht. Ich fühlte mich gedemütigt und verarscht... heulte auch zuhause nochmal und wünschte mir das erste Mal, zuhause zu sein. Auch die Tatsache, dass meine Mitstudenten alles mitbekamen war mir sehr unangenehm, was würden sie jetzt von mir denken? Am nächsten Tag ging ich mit einem sehr unguten Gefühl im Magen wieder zur Uni. Bereits für 13 Uhr war ein Meeting mit der Business-Project Gruppe geplant. Als ich meinen deutschsprachigen Kollegen vor dem Eingang traf, fragte er gleich ob der Prof mich gestern "upset" hatte. Ich erklärte ihm meinen Standpunkt und er stimmte mir zu, dass der Typ ein Vollidiot ist. Gott sei dank. Wenigstens einer. Aber auch andere Studies kamen im Laufe des gestrigen Tages auf mich zu und fragten mich ob alles ok ist. Sie alle sagten, dass sie den Typen nicht mochten. Wer gelacht hat ist mir trotzdem ein Rätsel. Ist mir aber auch relativ egal, solange ich wenigstens ein paar nette "Frenchies", wie ich sie schon liebevoll nenne, dabei hab. Der gestrige Kurs war dann übrigens wieder auf französisch aber das Fach hatte ich eh nur einmal, und ich hoffe, es auch so zu schaffen. Ich versuche nach der Sache am Mittwoch die Dinge locker zu sehen und mir nicht zu viel anzutun. Erasmus ist dazu da um schöne Erinnerungen zu sammeln und eine gute Zeit zu haben, und nicht um sich von diversen Kleinigkeiten runterziehen zu lassen. Heute war dann übrigens frei, weiter geht's erst wieder am Montag, allerdings hab ich für die diversen Gruppenarbeiten schon einiges vorzubereiten. Mal sehen, wie sich alles entwickelt. So, nachdem ich jetzt einen halben Roman geschrieben habe wird es nun Zeit ein paar Bildchen folgen zu lassen. Ich hab sie letztes Wochenende bei einer Führung durch das Künstlerviertel "Le Marais" geschossen. Ach ja, und beim Louvre kamen wir auch vorbei. Sollte ich euch auch nicht vorenthalten. Ich hoffe, dass ich es bald mal von Innen zu sehen bekomme, aber der nächste Regentag kommt bestimmt.










Sonntag, 15. September 2013

Tag 12 +13: Der Alltag kehrt ein

Hier sitz ich also mal wieder, spätabends vor dem Laptop. Heute erwartet euch kein allzu langer Post, denn morgen geht die Uni los und ich hab mir endlich mal vorgenommen früher aufzustehen, sodass ich ohne Hetzerei gemütlich frühstücken, mich anziehen und gelegentlich wieder umziehen kann ohne verspätet außer Haus zu gehen. Mal sehen ob es mir gelingt.. Morgen ist es also soweit. Der erste Tag an einer französischen Uni. Ich bin nervös, irgendwie. Und demotiviert, was mir ein bisschen Sorgen macht, wenn man bedenkt, dass mich hier knapp vier Monate voller Referate, Assignments und Prüfungen erwarten. Aber ja,... allmählich macht sich übrigens auch ein Gefühl von Alltag bei mir breit. Ich sehe nicht mehr alles hier als supertolle Besonderheit an. Im Gegenteil, die Öffis beginnen mich zum Beispiel schon jetzt ziemlich zu nerven. Wenn sie gesteckt voll sind könnte ich ausrasten. Zu Beginn meiner Zeit hier, hat mich das eigentlich kaum gestört, jetzt bringt es mich schier zur Verzweiflung. Auch die Tatsache, dass man hier nie alleine ist, immer tausend Menschen um einen rum sind, ist irgendwie ermüdend. Ständig muss man sich vorstellen, erklären woher man kommt, was man hier macht und so weiter und sofort. Aber gut, Paris macht trotzdem immer noch Spaß, ich meine es ist PARIS! Und hier erlebt man auch wirklich tolle Sachen. Eine "tolle Sache" war zum Beispiel der öffi-fahrende Straßenmusiker, der die U-Bahn, die Laura und ich gestern Nacht nahmen, mit wirklich, wirklich toller Musik beschallt hat. Mit E-Gitarre und einer richtig angenehmen Stimme sang er französische Nummern und auch Songs wie "Don't worry be happy". Wenn man die Leute in der U-Bahn ansah, erkannte man lächelnde Gesichter, viele sangen leise mit und ein Großteil gab dem Musiker auch Geld, was mich sehr verwunderte. In einer Stadt wie Wien wüsste man solch ein Talent wahrscheinlich niemals zu schätzen. Und genau das meine ich, es gibt hier viele verborgene Schätze, auf die man in den unerwartetsten Momenten stößt. Das gefällt mir an Paris und das wird sich auch nicht ändern. Zumindest nicht für die nächsten 97 Tage.

Samstag, 14. September 2013

Tag 8 - 11: Are you kidding me??

Puh lange her, dass ich das letzte Mal zum Posten kam. Die Tage vergingen wie im Flug, Dienstag war Party im Club "Duplex" angesagt, von der wir erst um 5 nach Hause kamen. Gute sechs Stunden später musste ich mich bereits auf der Uni befinden, wo ich erstmal den Schock meines Lebens erleiden musste. Die nette Lady vom International Office, die übrigens wirklich sehr nett war, teilte mir frei von der Leber weg gleich zu Beginn mit: "Well, actually you're the only international student in fifth year courses". Zack, das hat gesessen... wäre ich nicht so perplex und schockiert gleichzeitig gewesen hätte ich ein "are you kidding me?" zurückgeschoben. Aber ja,.. an meiner Miene alleine erkannte sie dann wohl auch, dass es jetzt an der Zeit war, mich, die Aussätzige allein unter Franzosen, zu beschwichtigen. "You're such a lucky girl. You will be integrated in a french class and get to know how it is like to study here." Oder sowas in der Art hat sie jedenfalls gesagt. Und irgendwas von wegen, dass Internationals dazu tendieren, sich zusammen zu tun und sich von den französischen Studenten abzusetzen. Vielleicht hat sie recht, und ich habe ja eigentlich auch die anderen Internationals von Laura's Uni, die übrigens immer mehr werden wie mir vorkommt. Die Gruppe ist mittlerweile rapide angewachsen, von Italien über Holland und natürlich deutsche Studies sind alle Nationalitäten vertreten. Aber das nur so nebenbei,... Geschockt von den Neuigkeiten fieberte ich jedenfalls dem Freitag entgegen. Da erwartete mich eine Einführungsveranstaltung, auf französisch natürlich, was sonst. Auch diesmal war am Vortag abends Party angesagt, allerdings nur bis halb 2 für mich, musste ja am Freitag dann doch um 8 Uhr aus den Federn. In der Uni angekommen saß ich also in einer Art Auditorium mit den ganzen Studenten aus dem fünften Jahr. Da wir alle gemischt waren, wusste ich ja nicht wer die gleichen Fächer wie ich belegen wird und wartete deshalb einfach mal still ab. In der Veranstaltung selbst sprachen irgendwelche Menschen, die den Anschein machten für die EBS wichtig zu sein, über die verschiedenen Studienrichtungen soweit ich das verstanden habe. Dann richteten die einzelnen Department-Leiter ein paar Worte an uns und ich verstand sogar, dass mein Studiengang sich um halb 11 wieder im gleichen Raum traf (woanders hätte ich vermutlich eh nicht hingefunden). Zur besagten Zeit waren dann die Studiengangsleiter für Fragen da, was die Studenten nach anfänglicher Scheu auch annahmen. Circa eine Stunde und etliche Schrecksekunden - herbeigeführt durch die Benutzung von Worten, die ähnlich wie "Autriche", "International" oder "Nicole" klangen - später war ich dann am Heimweg um kurz vor 14 Uhr nochmal zur EBS zu fahren. Da bekam ich eine Einführung in die Systeme und wie man sich ins Wi-Fi loggt. Was ich allerdings nicht bekam war meine Gruppen-Nummer, mit der ich nachschauen kann, wann meine "Klasse" Unterricht hat. Sie müssten noch irgendwas ändern, war die Ansage von einer Tante von der EBS. Ziemlich ärgerlich, wenn man bedenkt, dass die Kurse ab Montag starten. Nun ja, mittlerweile hab ich die Nummer aber schon und weiß zumindest für die kommenden zwei Wochen einen Stundenplan. Montag geht's gleich mal los mit Advanced French und Strategical International Marketing, yippie! Die Motivation hält sich momentan noch stark in Grenzen aber es wird wohl das Beste sein, wenn ich alles auf mich zukommen lasse. Unten findet ihr übrigens Fotos vom Grande und vom Petite Palais, zwei recht beeindruckende Gebäude wie ich finde. Außerdem seht ihr die Pont du Alexandre, all das hab ich fotografiert am Weg zur Champs Elysees. Dort angekommen musste ich natürlich sofort in den Disney-Shop. Sehr süß, aber natürlich eher was für Leute mit Kindern! Ja und Partyfotos natürlich, die dürfen auf einem ordentlichen Blog über ein Erasmus-Semester natürlich auch nicht fehlen.






Dienstag, 10. September 2013

Tag 7: Raindrops keep falling on my head

Gestern hab ich mir also noch großkotzig geschworen auf die Uni zu fahren, so so. Nachdem ich heute also erstmal ordentlich verpennt hatte und erst um 10 Uhr aus dem Koma erwachte, es dann auch noch wie aus Schaffeln schüttete und ich generell eine große Demotivation verspürte, ließ ich es für heute gut sein. Meine Mitbewohnerin Laura hatte heute ihren ersten Uni-Tag, wodurch ich dann auch bis circa 17 Uhr "alone at home" war. Die Zeit vertrieb ich mir mit Essen und Schlafen, auch mal ganz schön. Später am Nachmittag trafen wir uns dann in Les Halles, einem großen unterirdischen Einkaufszentrum. Perfektes Schlechtwetter-Programm also. Heute fühle ich mich endlich mal wieder ausgeruhter aber gleichzeitig ärgert es mich, dass ich nicht zur EBS gefahren bin (habe dafür aber bereits einen Termin mit der netten Lady vom International Office am Mittwoch ausgemacht). Leider hab ich noch so manche Hemmungen ganz allein in der Stadt unterwegs zu sein, vor allem mit meinen mangelhaften Französisch-Kenntnissen. Jaja, tief drinnen bin ich hald doch ein Schisser. Aber am Mittwoch werd ich das dann checken und stolz auf mich sein, wenn alles klappt. Zumindest ist das der Plan. Passend zu meiner Stimmung des heutigen Tages muss ich außerdem diesen Song posten, der irgendwie sowas beruhigendes an sich hat, dass ich ihn momentan ständig hören könnte.


Montag, 9. September 2013

Tag 5 + 6: Müde, hungrig, fertig.

Wieder zwei Tage rum, scheint sich wohl so als Abstand zum Posten einzupendeln, haha. Ich hab nicht allzu viel zu berichten außer, dass ich extrem fertig bin. Meine Füße tun ständig weh und ich bin oft ziemlich müde, aber ich denk das ist in der ersten Woche normal. Gestern haben wir's deshalb mal ruhig angehen lassen und waren (vorerst) nur zuhause und haben gekocht, sofern man Ofenkartoffel machen als kochen bezeichnen kann ^^ Am Abend haben wir uns dann mit zwei Mädels, die wir auf der Bootparty kennenlernten, bei der Station La Defense getroffen. Dort sollte laut Beschilderungen in der U-Bahn ein gratis Circus-Straßenfestival sein. Hörte sich an und für sich gut an, war es dann aber leider nicht. Die Art von Ausdruckstanz war wohl etwas zu hoch für uns, weshalb wir uns dann entschieden zum Sacre Coeur zu gehen. Auf den Stufen vor dem Gebäude kann man recht gut sitzen und man hat natürlich auch diesen super Blick über die Stadt. Außerdem bieten einem diverse Straßenkünstler Unterhaltung, war also wirklich sehr sehr nett, wenn auch mal wieder ein typisches Touristenprogramm. Aber das macht nichts, denn so 100%ig heimisch fühl ich mich eh noch nicht, und gecheckt hab ich glaub ich auch noch nicht so ganz, dass ich bis kurz vor Weihnachten hier bleiben und auch noch studieren soll, aber denke das kommt alles noch. Nach einem Glas Rosé und einer weiteren Nacht, in der ich geschlafen hab wie tot, standen wir heute recht früh auf um uns wieder mit den Mädels zu treffen. Bei der Station Porte Clignancourt gibt es einen riesengroßen Markt (die Franzosen habens anscheinend mit solchen Dingern) mit so ziemlich allem was das Herz begehrt. Spannend waren vor allem alte Einrichtungsgegenstände wie Sessel, die fast schon antik aussahen. Ich finde sowas ja total schön, wenn auch etwas kitschig. Irgendwie hätte ich mir da gern was mitgenommen, einen alten Bilderrahmen oder einen Spiegel oder so. Ich finde die Idee nämlich schön, in meiner eigenen Wohnung (wenn ich dann mal eine habe) lauter alte, schöne Dinge von überall auf der Welt zu besitzen, so als Deko und so. Aber mal schauen, das muss man dann natürlich auch mit der eigenen Einrichtung kombinieren können, wo ich nicht sicher bin ob das nicht meine innendesign-technischen Fähigkeiten übersteigt. Und ich habe ja noch genügend Zeit hier.. Ja, danach besuchten wir einen Thai-Markt am Place du Trocadero. Leider mussten wir gefühlte zehn Stunden anstehen bevor wir etwas Essbares bekamen. Weil die guten Thailänder dann auch noch etwas überfordert waren mit den Menschenmassen bekamen wir nur vorgefertigte Boxen in denen weit weniger drin ist als man bekommt, wenn sie sie einem frisch anfüllen aber naja. Das Essen an sich war dann aber ganz okay, etwas würzig aber nicht schlecht. Danach schlenderten wir im quartier latin (6. arrondissement) in den vielen süßen engen Gassen herum, holten uns leckeres Eis und besuchten den Jardin du Luxembourg, ein wunderschöner ehemaliger Schlossgarten nahe des Pantheons. Ja und jetzt sitze ich hier, es ist mittlerweile fast ein Uhr morgens und bin einfach nur fertig. Ich habe zweifelsohne eine supertolle Zeit hier, aber gleichzeitig habe ich alle Zustände, ich bin müde, meine Füße schmerzen, weil ich gar so viel Bewegung doch nicht gewohnt bin, und hab ständig Hunger (verdammt sei der Erfinder der Patisserien und Boulangerien und wie sie alle heißen). Außerdem fließen jeden Tag so viele Eindrücke auf einen ein, so viel dass man noch einmal sehen will, googlen oder zumindest auf eine To-Do-Liste aufschreiben will und dann einfach wieder vergisst. Weil es einfach zu viel ist. Deswegen versuch ich in den nächsten Tagen vielleicht etwas runter zu kommen und mich mal zu sammeln. Am Freitag geht außerdem die Uni los, ich fass es immer noch nicht, dass ich bei dieser Kulisse etwas lernen soll! Ich bin sowas von gespannt auf alles, und grade noch mehr fertig als am Anfang dieses Posts, was eigentlich kaum noch möglich sein sollte. Aber gut, deswegen hau ich mich jetzt schleunigst ins Bett. 








Samstag, 7. September 2013

Tag 3 + 4: Let's get the party started!

Wieder zwei Tage vergangen, ich komme leider zu selten zum Posten. Es ist ein Wahnsinn, hätte mir nicht gedacht, dass ich gleich so viel unterwegs sein werde. Kurzes Update der letzten Tage: Am Mittwoch warteten wir verzweifelt darauf, dass unsere Vermieterin sich meldet und wir die ausständigen Sachen regeln können. Deshalb entschieden wir, in der Nähe der Wohnung zu bleiben, falls sie vorbeikommen möchte. Am Vormittag war direkt in unserer Straße, dem boulevard brune, ein riesengroßer Markt, der hauptsächlich Lebensmittel, aber auch allerhand Krims Krams sowie Kleidung und Schuhe (ich sag' ja die Stadt wird mich finanziell ruinieren) bot. Der Markt ist immer donnerstags und sonntags und echt billig. Die Gegend in der wir wohnen erweist sich immer mehr als Glücksgriff muss ich sagen. Aja, und Samstag und Sonntag ist immer normaler Flohmarkt, muss ich mir auch demnächst mal geben hehe. Nach dem Markt und einem kurzen Besuch im Carrefour-Supermarkt und dank des traumhaft sommerlichen Wetters entschieden wir uns für ein Picknick im nahe gelegenen Park George Brassens. Am Nachmittag meldete sich schließlich die Vermieterin und bürdete uns ein paar nette Formulare zum ausfüllen aus, und auch das mit der Versicherung hat dann letztendlich am darauffolgenden Tag geklappt (es ist gar nicht so einfach auf französisch einen Vertrag abzuschließen, also ich bin verdammt stolz auf uns!). Am Abend ging's dann in die Stadt, wo wir uns einen Cocktail und leckere Crêpes gönnten - es gibt einfach viel zu gutes Essen hier.. Anschließend schlenderten wir die Straßen runter und entdeckten dabei Notre Dame bei Nacht und Temperaturen wie im Sommerurlaub, wahnsinnig toll. Vor dem Gebäude spielten außerdem Straßenmusiker und Artisten zeigten waghalsige Tricks, was das ganze noch zusätzlich abrundete. Paris ist wohl definitiv eine Stadt in der man immer etwas entdecken kann, gefällt mir!

Gestern waren wir dann eben die Versicherung abschließen, eine (leider vorerst normale) Öffi-Monatskarte kaufen, mittagessen und am Nachmittag gaben wir uns dann dem typisch-touristischen Sightseeing hin und besuchten mal gleich, wie könnte es anders sein, den Eiffelturm. Auch der ist genauso toll, wie man ihn sich vorstellt, muss man unbedingt gesehen haben. Weiters besichtigten wir die Militärschule von Paris und das Hôtel des Invalides, das unter Ludwig XIV. als Heim/Spital für Kriegsveteranen erbaut wurde. In der goldenen Kuppel des Gebäudes liegt übrigens Napoleon begraben, ganz entgegen seines Wunsches am Ufer der Seine die letzte Ruhe zu finden. Jaja, wie ihr seht, gelernt hab ich auch schon ein bisschen was, wobei das sicher nur ein Bruchteil dessen ist, was es hier noch alles zu sehen und zu wissen gibt. Nun ja, am Abend hieß es dann übrigens zum ersten Mal PARTY!!! Erasmus Paris veranstaltete die letzte Boat-Party dieses Sommers und da mussten Laura und ich natürlich dabei sein. Als wir dort ankamen dauerte es keine fünf Minuten bis wir die ersten Leute trafen, die allesamt mit Laura studieren werden (sie besucht nämlich eine andere Uni als ich). Erasmus an sich ist definitiv eine gute Sache, die Leute sind offen, man versteht sich auf Anhieb und mir kommt vor, da gibt es so ein Gefühl von Zusammenhalt weil man einfach im selben Boot (HAHA, Wortspiel!) sitzt. Das gibt einem irgendwie ein gutes Gefühl. Aber man muss auch aufpassen, denn schräge Typen gibt's in Paris wohl auch genug, bestes Beispiel war ein Typ der mich und die Finnin die wir dort kennen lernten fragte, ob er Fotos von uns machen dürfe, denn er sei Profi-Fotograf, ja natürlich! Aber abgesehen davon war es ein echt netter Abend mit Wiederholungsbedarf, vielleicht schon heute Abend, mal sehen :)